Qualitätsmerkmale

Transferphase

Qualitätsmerkmale

Gemeinsam auf dem 5. Projekttreffen am 14.09.2007 in Leipzig von den Projektbeteiligten aller vier interaktiven Schulen erarbeitet und verabschiedet.

Die hier zusammengetragenen Merkmale sind für die Projektbeteiligten von essentieller Bedeutung für das Gelingen des Projekts und die Integration neuer Medien in Unterrichtsprozesse.

  1. Schulentwicklungsprojekt - sich gemeinsam auf den Weg machen
    Die Beteiligung aller Gremien der Schulgemeinde bildet eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass die Veränderungen von einer möglichst breiten Mehrheit unterstützt werden.

  2. Entwicklung schuleigener Steuerungsstrukturen
    DieEinrichtung einer regelmäßig tagenden Steuergruppe mit Schulleitungsbeteiligung und für Interessierte offene Arbeitskreise sind grundlegend.

  3. Unterrichtsqualitätsentwicklung
    Die Bereitschaft sich die Qualitätsfrage zu stellen sowie sich auf Unterrichtsentwicklung einzulassen, ist Voraussetzung für die Verbesserung von Unterrichtsqualität.

  4. Veränderung der traditionellen Lehrer-/Schülerrolle
    Die Veränderungen des Unterrichts führen auf Lehrer- wie auf Schülerseite zu einer Entwicklung von Sozial- und Methodenkompetenz. Offenheit zur Unterstützung von mehr Eigenaktivität der Schüler/innen sowie die stärkere Berücksichtigung individueller Förderung sind notwendig.

  5. Fächerübergreifende Unterrichtsvorhaben
    Die Beteiligung aller Fächer in dem Projekt wird angestrebt, Einen besonderen Stellenwert nimmt die gemeinsame Entwicklung von fächerübergreifenden Unterrichtsvorhaben ein. Diese bedürfen der administrativ-organisatorischen Unterstützung durch die Schulleitung.

  6. Offenheit gegenüber den Ergebnissen
    Lehrkräfte werden ermutigt, neue Unterrichtskonzepte zu entwickeln. Sowohl die erfolgreichen Wege als auch nicht zum ursprünglich intendierten Ziel führende, können fruchtbar sein. Auch dies sind wichtige Erkenntnisse, die es zu vermitteln gilt.

  7. Evaluation und Dokumentation
    Selbst-Evaluation als Selbstvergewisserung, ob die angestrebten Ziele auch erreicht wurden, sowie die Dokumentation der Erfahrungen mit dem Unterrichtsvorhaben bilden die Voraussetzung für den Transfer der Ergebnisse an weitere Lehrkräfte (Schulen).

  8. Entwicklung von Medienkompetenz
    Medienkompetenzentwicklung wird in möglichst allen Fächern sinnhaft integriert und trägt zu einem kritisch bewussten und kompetenten Umgang mit neuen Medien bei.

  9. Fortbildung
    Die Schulen beziehen eigenverantwortlich und bedarfsorientiert externe Fortbildungen ein und entwickeln schulinterne Multiplikatorensysteme, um die Mitarbeit von möglichst vielen Kolleg/en/innen zu ermöglichen.

  10. Medienkonzept
    Die Weiterentwicklung des Medienkonzepts mit verpflichtenden Bausteinen in bestimmten Jahrgängen und Fächern als Teil des Schulprogramms wird als sinnvoll erachtet.

  11. Gemeinsame Projektarbeit und Austausch
    Die Einrichtung von Kooperationsstrukturen, der Erfahrungsaustausch unter den Projektschulen und die Koordination regelmäßiger externer Beratung sind unabdingbar.

  12. Fachbereichsübergreifende/r Ressourcenplanung und -einsatz
    Die Entwicklung von Verwaltungs- und Ausleihsystemen für Medien und Räume, die fachbereichsübergreifend für die ganze Schule zur Verfügung stehen, vereinfacht und erhöht die Nutzung neuer Medien.

  13. Verfügbarkeit der Technik für alle Lehrkräfte
    Der Zugang zu den Medien ist für alle Lehrkräfte geöffnet. Eine funktionierende Technik (Schulnetzwerk, Nutzerverwaltung etc.) bildet die Voraussetzung für die Akzeptanz im Kollegium.

  14. Öffentlichkeitswirkung
    Die Erweiterung des Schulprofils durch das Projekt ‚Schule interaktiv’ findet Anerkennung in der Schulöffentlichkeit und schlägt sich auch in Anmeldezahlen nieder.

  15. Erprobte und evaluierte Unterrichtseinheiten
    Unterrichtsmaterialien werden interessierten Lehrkräften im Internet in der Datenbank des Projekts unter http://www.schule-interaktiv.de zur Verfügung gestellt. Projektintern steht den Schulen die Lernplattform ‚Moodle’ zu Verfügung, und schulintern wird LANiS als Schulverwaltungssoftware eingesetz

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 17. Juli 2009 um 20:57 Uhr

 
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