Praktikum

Das Chemie-Praktikum in der Jahrgangsstufe 7 an der Wöhlerschule

Schon frühzeitig wurde an der Wöhlerschule im Fach Chemie ein Schwerpunkt im experimentellen Arbeiten gesehen. So fanden z.B. zusätzliche Experimental-Arbeits-gemeinschaften statt. Diese Tradition sollte Mitte der 90-iger Jahre durch Unterricht im Praktikumsstil erweitert und festgeschrieben werden. Hierzu sollte der Unterricht in den Klassen 9 in Chemie und Physik jeweils mit der Hälfte der Schülerinnen und Schüler wechselweise durchgeführt werden. So war gewährleistet, dass man mit maximal 16 Schülerinnen und Schülern in kleinen Gruppen experimentieren konnte. Durch diese Unterrichtsform wollte man das forschend-entwickelnde Lernen fördern. Auch sollten die Schülerinnen Chemie-Praktikumund Schüler eine gewisse Selbstständigkeit beim Experimentieren erlangen. Diese Unterrichtspraxis wird bis heute dadurch realisiert, dass jeweils eine halbe Klasse wöchentlich wechselnd zwei Stunden Chemie bzw. Physik erhält. Dazu wird noch je eine Wochenstunde Chemie und Physik in voller Klassenstärke unterrichtet. Mittlerweile ist man mit der Praktikumsphase schrittweise in den Anfangsunterricht gerutscht. So beginnt der Chemieunterricht seit 2007 mit dem Praktikum in der Jahrgangsstufe 7. Dies ist eine Folge der Verkürzung der gymnasialen Schulzeit.
Der erste Teil des Praktikums widmet sich wichtigen Stoffeigenschaften und gängigen Trennverfahren. An dieser Stelle wird auch der sichere und sorgfältige Umgang mit Chemikalien und Geräten trainiert, sowie Gefahrenpotentiale im Labor aufgezeigt.
Der zweite Teil des Praktikums beschäftigt sich mit chemischen Reaktionen und deren Merkmalen. Dabei geht die Bandbreite von der Untersuchung brennender Kerzendochte bis hin zu einfachen Redox-Reaktionen von Metallen und Nichtmetallen.
Der Schwerpunkt liegt auf Schülerexperimenten, wird jedoch aus Sicherheitsgründen hin und wieder durch Lehrerexperimente ergänzt. Für die meisten Versuche liegen Arbeitsblätter mit Versuchsbeschreibungen, weiteren Aufgaben und Anregungen vor. Diese werden von Zeit zu Zeit inhaltlich und organisatorisch überarbeitet.
Die zusätzliche Einzelstunde dient der Vermittlung wichtiger theoretischer Inhalte und der Nachbesprechung offen gebliebener Praktikumsfragen. Pro Halbjahr ist ein schriftlicher Leistungsnachweis vorgesehen, der sich aus den Inhalten des Praktikums und der Theoriestunden zusammensetzt.


 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 17. Januar 2010 um 18:31 Uhr

 
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